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Aktuelle PR E S S E M I T T E I L U N G

Wowereit soll Tempelhof Verträge offen legen Das Aktionsbündnis be-4-tempelhof.de fordert den Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit auf, die zum Flughafen Tempelhof geschlossenen Verträge offen zu legen. Bürger zum Einspruch gegen den Flächennutzungsplan aufgefordert. Wenn sich einerseits beim Bürgerentscheid im Bezirk Tempelhof-Schöneberg fast 70 Prozent der Teilnehmer für einen Erhalt und gegen eine Bebauung aussprechen und andererseits selbst große Teile der Regierungsparteien eine Bebauung ablehnen, dann stellt sich die Frage, für wen Klaus Wowereit überhaupt spricht...

Wowereit hat für Flughafen Tempelhof kein Mandat Aktionsbündnis be-4-tempelhof.de: Wowereit hat für den Flughafen Tempelhof kein Mandat Am Tag der Europawahlen haben die Anwohner ganz klar für den Flughafen Tempelhof votiert. Im Bürgerentscheid...


Erste Stufe erfolgreich - Volksbegehren für das Weltkulturerbe Tempelhof und mehr Transparenz in der Politik

Das Aktionsbündnis be-4-tempelhof hat die erste Runde für das Volksbegehren erfolgreich abgeschlossen und am 29. April 2009 einen Antrag für ein neues Volksbegehren bei der zuständigen Senatsverwaltung für Inneres und Sport eingereicht.
Gesammelt wurden rund 24.500 Unterschriften, die nun auf ihre Gültigkeit geprüft werden. Der diesmal verbindliche Abstimmungstext schreibt den Denkmalschutz für den gesamten Flughafen fest, untersagt die Entwidmung und Umnutzung und strebt eine Ernennung zum Weltkulturerbe an.
Darüberhinaus sollen die Senatsmitglieder nicht länger durch Vorstands- und Ausichtsratsmandate in Interessenkonflikte geraten. Die Bürger erhalten ein umfassendes Recht auf Akteneinsicht und Information. Mitglieder des Senats müssen zukünftig Nebeneinkünfte und Interessenkonflikte offenlegen und auch für Schäden, die sie im Amt verursachen gerade stehen.

Treffen der Aktiven im ROMI.
Dudenstrasse 2 / Ecke Mehringdamm; 10965 Berlin

Jeden Donnerstag, Beginn: 19:00 Uhr

Aktuelle Pressemeldungen über den Flughafen Tempelhof im Blog www.wowereilusconi.de
Blender, Bauernfänger, Täuscher, Trickser & Das Thema Tempelhof -
(http://wowereilusconi.de/)

 

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Stellungnahme zur Änderung des Flächennutzungplans

Stellungnahme zur Änderung des Flächennutzungplanes für das Tempelhofer Feld bzw. den Flughafen Tempelhof, insbesondere Bauflächen M2 und W2, Änderung 01/208, Stand vom 16.06.2009 sowie Änderungsverfahren Landschaftsschutzprogramm Artenschutzprogramm / Widerspruch

Sehr geehrte Damen und Herren,

Im Namen des Bezirks Tempelhof-Schöneberg von Berlin legen wir in unserer Funktion als Vertrauenspersonen des Bürgerentscheides „Das Denkmal Flughafen Tempelhof erhalten – als Weltkulturerbe schützen“ hiermit Widerspruch gegen die beabsichtigte Änderung des Flächennutzungsplanes für das Tempelhofer Feld im Allgemeinen und insbesondere die Teilbereiche M2 und W2 ein.

Unsere Legitimation ergibt sich aus Ziffer 3 des am 7. Juni 2009 erfolgreich abgestimmten Bürgerentscheides im Bezirk Tempelhof Schöneberg, veröffentlich im Amtsblatt Nr. 29/2009 für Berlin, Seite 1745.

Der erfolgreich abgestimmte Abstimmungstext besagte unter Ziffer 3:

„Der Flächennutzungsplan für das Tempelhofer Feld soll auf den Stand von 1984 zurückgeführt werden. In jdem zukünftigen Bebauungsplan soll die flugbetriebsfremde Bebauung sowie die Umnutzung untersagt und die bestehenden Bauschutzbereiche analog §12ff LuftVG weiterhin freigehalten werden.“

Darüber hinaus schließt auch er in Ziffer 1 des Bürgerentscheides verlangte erweiterte Denkmalschutz eine Bebauung der Fläche aus:

„Der Zentralflughafen Berlin-Tempelhof ist ein Denkmal von nationalem und internationalem Rang und als solches dauerhaft zu erhalten und zu schützen. Der bestehende Denkmalschutz für die Gesamtanlage (Gebäude und Vorfeld) ist ohne Einschränkung beizubehalten und darüber hinaus durch das Landesdenkmalamt auf Freiflächen, Roll und Startbahnen mit Schutzstreifen sowie Betriebsflächen auszudehnen.

Die Erweiterung des Denkmalschutzes rechtfertigt sich aufgrund der herausragenden geschichtlichen und städtebaulichen Bedeutung des Objekts (gemäß § 2 Abs. 2 und 3 DSchG Bln) und insbesondere der Nutzung als Flughafen. Die Ernennung zum Weltkulturerbe ist intensiv zu betreiben.

Eigentümer, Betreiber und Öffentliche Hand sind gemeinsam zum Erhalt zu verpflichten.“

Wir rügen hiermit zudem fehlende Beteiligung nach § 4 (I) BauGB der Vertrauenspersonen im Vorfeld der Planung. Aufgrund der fehlenden Einbeziehung konnte unsere Stellungnahme nicht in der notwendigen Tiefe auf die Problematischen Punkte eingehen.

Unser Widerspruch bezieht sich auf folgende Aspekte:

Die Erläuterung im Einzelnen: Lesen Sie das Dokument als PDF weiter [339 KB]

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Aktionsbündnis be-4-tempelhof.de: Wowereit hat für den Flughafen Tempelhof kein Mandat
Am Tag der Europawahlen haben die Anwohner ganz klar für den Flughafen Tempelhof votiert.

(Berlin, 18. Juni 2009) Im Bürgerentscheid am 7. Juni, initiiert vom Aktionsbündnis be-4-tempelhof.de stimmten von 91585 gültigen Stimmen 62054 (68%) für das Anliegen “Das Denkmal Flughafen Tempelhof erhalten – als Weltkulturerbe schützen”. Das ist ein eindeutiges Votum für den Erhalt der historischen Anlage und eine klare Absage an alle Pläne zur Umnutzung und Bebauung.

Am 20. Juni soll eine öffentliche Massenbesetzung des Flughafen Tempelhofs stattfinden. Die Besetzer geben vor, die Interessen der Anwohner zu vertreten und fordern u.a. die Öffnung des Geländes um, „nach einer Öffnung soll es für die Menschen, welche das Gebiet nutzen wollen, die Möglichkeit geben, eigene Ideen ohne Vorgaben durch den Senat auf dem Gelände zu verwirklichen“. „Darunter z.B. Offene Wohnräume, Bauwagenplätze, interkulturelle Gärten, Parks, Freiluft-Theater, kulturelle Zentren, großzügige Hundeauslaufmöglichkeiten, Skateanlagen, Abenteuerspielplätze, offene Kunstwerkstätten, Museen, nicht-kommerzielle Landwirtschaft, Gärten für Kinderläden, Touristenführungen, frei zugängliche Sportflächen etc“.

Michael Paul, vom Aktionsbündnis be-4-tempelhof.de: Das sind alles Wünsche auf die die Anwohner bestimmt gewartet haben, während ihre Freizeitanlagen im Kiez verkommen, weil kein Geld da ist“.

Eine empörte Anwohnerin pflichtet ihm bei: „Wenn die Chaoten zusammen mit Wowereit ins Grüne wollen, dann sollten sie in die gegenüberliegende Hasenheide gehen und auch eine Gießkanne und etwas Gartengerät mitbringen – zur Pflege des Volksparks Hasenheide. Der hätte es dringend nötig.

Michael Paul weiter: „Es ist unglaublich, wer sich plötzlich berufen fühlt, Anwohnerinteressen zu vertreten.“ Weder die Autonomen, noch Rot/Rot, die Grünen noch der Berliner Senat und schon gar nicht Klaus Wowereit haben ein Mandat für ihre Flughafenpolitik oder was sie dafür halten".

Johann Müller, direkter Anwohner des Flughafens: Uns Anwohnern ist der Flughafen lieber, als die Krawallmacher vor Ort. Wir wollen nicht mit krimineller Energie beglückt werden. Über 74 % der Neuköllner haben beim Volksentscheid 2008 für Tempelhof gestimmt, schimpft Müller.

Das Aktionsbündnis: Der Flughafens Tempelhof ist für viele Berliner noch immer ein Herzensangelegenheit. Das Votum vom 07. Juni ist dafür eindeutiger Beleg. Ein guter Bürgermeister, würde sich spätestens jetzt für einen gesellschaftlichen Konsens einsetzen, und den Bürgerwillen akzeptieren.

Volker Perplies, ebenfalls vom Aktionsbündnis be-4-tempelhof.de: "Es ist jetzt an der Zeit, endlich eine Lösung mit breiter Akzeptanz zu finden.

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Achtung! Unterschriftensammlung für Zustimmung des Volksbegehren für das Weltkulturerbe Tempelhof und mehr Transparenz in der Politik ist abgeschlossen.

Am 29. 04. 2009 wurden über 24.500 Stimmen bei der Senatverwaltung für Inneres und Sport eingereicht!

Der Flughafen Tempelhof muss für Berlin und Deutschland erhalten bleiben.

Trotz des verfehlten Quorums war der Volksentscheid der ICAT ein toller Erfolg, denn ca. 530.000 Bürger dieser Stadt haben dem Erhalt des Flughafens zugestimmt. Der Senat hat in keinster Weise auf dieses Votum regiert - was für eine armselige Politik!
Am 30.10.2008 wurde nun unser Traditionsflughafen geschlossen. Die weiteren Pläne des Senats werden zunehmend bekannt - der Flughafen Tempelhof soll mit aller Konsequenz unwiederbringlich "zerstört" werden! Denn wer flugtechnische Anlagen rückbaut, Freiflächen bebaut und den Flughafen entwidmet, der tut im Ergebnis nichts anderes! Dies hat dieser bedeutende Ort nicht verdient - mit dieser Einschätzung wissen wir uns mit dem überwiegenden Teil aus Bevölkerung und Wirtschaft einig - und genau das hat unser Aktionsbündnis legitimiert, zeitgleich mit der Schließung des Flughafens am 30.10. 2008 ein neues Volksbegehren zu starten - jetzt brauchen wir die aktive Unterstützung aller Flughafen-Befürworter!

Das Aktionsbündnis be-4-tempelhof ruft alle Berlinerinnen und Berliner zu einem neuen Volksbegehren und nachfolgenden Volksentscheid auf.
Der diesmal verbindliche Abstimmungstext schreibt den Denkmalschutz für den gesamten Flughafen fest, untersagt die Entwidmung und Umnutzung und strebt eine Ernennung zum Weltkulturerbe an.

Darüberhinaus sollen die Senatsmitglieder nicht länger durch Vorstands- und Ausichtsratsmandate in Interessenkonflikte geraten. Die Bürger erhalten ein umfassendes Recht auf Akteneinsicht und Information.

Wortlaut des Volksbegehrens:
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§1 Denkmalschutz
Der Zentralflughafen Berlin Tempelhof steht als Denkmal von nationalem und internationalem Rang in seiner Gesamtheit unter Denkmalschutz. Er ist als Flughafen authentisch zu erhalten.

§2 Weltkulturerbe
Das Land Berlin setzt sich bei der UNESCO intensiv für eine Ernennung des Flughafens Tempelhof zum Weltkulturerbe ein.

§3 Widmung als Flughafen, Flächennutzungsplan

Das gesamte Gelände des Flughafens Tempelhof ist dauerhaft als Flughafen gewidmet. Der Flächennutzungsplan für das Tempelhofer Feld wird auf den Stand FNP 1984 zurückgeführt. Eine Entwidmung oder Umnutzung ist unzulässig. Tempelhof ist insbesondere als Regierungs-, Rettungs- und Ausweichflughafen zu nutzen.

§4 Verbot der fremden Bebauung
Auf dem Gelände sind ausschließlich flugbetriebsbezogene Bauten zulässig. Auf die Umgebung sind die Bestimmungen des Luftverkehrsgesetzes analog anzuwenden.

§5 Informationsfreiheit, insbesondere bei öffentlichen Unternehmen

Jeder hat das Recht jederzeit, kostenfrei und vollständig Einblick in die Akten von Behörden und Unternehmen mit öffentlicher Beteiligung zu nehmen. Ausnahmen sind nur zulässig zum Schutz von Gesundheits- und Steuerdaten, sowie personenbezogenen Daten in begründetem Fall.
Wer ohne Rechtsgrund sein Recht aus dem Informationsfreiheitsgesetz von Berlin ausübt und mit Informationen, die er aus diesem Recht erlangt, sich oder einem Dritten einen wirtschaftlichen Vorteil verschafft oder dieses will (Datenhandel), begeht eine Straftat. Die Mindeststrafe beträgt sechs Monate Freiheitsstrafe. Die Verhängung einer Bewährungsstrafe ist ausgeschlossen.

§6 Verbot von Vorstands- und Aufsichtsratsposten
Die Mitglieder des Senats dürfen keine Nebentätigkeit ausüben. Sie dürfen nicht Mitglied eines Vorstands, Aufsichts- oder Verwaltungsrates sein und kein Unternehmen führen.

§7 Offenlegung von Einkünften

Die Mitglieder des Senats und der Präsident des Abgeordnetenhauses haben ihre aktuellen und bis zu drei Jahre zurückliegenden Einkünfte, Unternehmensbeteiligungen, Mitgliedschaften, Vergünstigungen sowie sonstige relevante Angaben die einen Interessenkonflikt darstellen könnten, offen zu legen.

§8 Haftung und Strafverfolgung
Die Mitglieder des Senats haften für von ihnen verursachte Schäden. Die Regelungen zur Managerhaftung bei Kapitalgesellschaften sind analog anzuwenden. Für Ermittlungen gegen Mitglieder des Senats ist die Bundesanwaltschaft zuständig.

Ab sofort: Neuer Bürgerentscheid im Berliner Bezirk Tempelhof-Schöneberg

Alle wahlberechtigten Einwohner des Berliner Bezirks Tempelhof-Schöneberg können ab dem 1. Oktober 2008 erneut über das Schicksal des Flughafens Tempelhof abstimmen. Unter dem Titel "Das Denkmal Flughafen Tempelhof erhalten - als Weltkulturerbe schützen" geht es um den authentischen Erhalt des Denkmals Tempelhof und die lanfristige Ernennung zum Weltkulturerbe. Die Nutzung soll sich schwerpunktmäßig auf eine Funktion als Regierungs-, Rettungs- und Ausweichflughafen konzentrieren.

Weitere Informationen und zur Unterschriftenliste:

"Neuer Bürgerentscheid im Berliner Bezirk Tempelhof-Schöneberg"

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(Januar 2008) - Be Berlin ist auch Be Tempelhof.
Aktionsbündnis „be-4-tempelhof.de“ gegründet.
Zu den Initiatoren gehören die Initiativen „Pro Tempelhof“, „Tempelhof soll Weltkulturerbe werden“ und die Initiative „SPD-Wähler für den Flughafen Tempelhof!


Parteiübergreifende Aktion zur Rettung
des Flughafens Tempelhof – dem Symbol der Freiheit

Die Debatte um den Flughafen Tempelhof hat uns - Berliner und Berlinerinnen unterschiedlicher gesellschaftlicher und politischer Herkunft – veranlasst, die Gründe für die Offenhaltung Tempelhofs auf sachlicher Ebene darzustellen. Dieses Aktionsbündnis unterstützte damit die Initiatorin des Volksentscheids, die Interessengemeinschaft City Airport e.V. – ICAT.

1. Das Argument - Sicherheitsrisiko
Nach dem Ende der Luftbrücke gab es einen einzigen Flugzeugunfall mit einem Privatflugzeug. Die beiden Flugzeuginsassen haben den Unfall nicht überlebt. In den ersten acht Wochen dieses Jahres gab es in Berlin bereits elf Verkehrstote... mehr >

2. Das Argument - Umweltbelastung
Die Behauptung, der Flughafen sei für die Anwohner eine „riesige Lärmschleuder“ ist falsch. Messungen haben ergeben, dass beim Start eines Linienflugzeugs eine kurzfristige Lärmbelastung von 80 dB erreicht wird. Dieser Wert wird auch durch den Straßenverkehr am Tempelhofer Damm erreicht, aber hier ist er eine Dauerbelastung... mehr >

Die behauptete Schadstoffbelastung durch Flugzeuge kann nicht mit Zahlen belegt werden. Der Digitale Umweltatlas der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung zeigt nur die Schadstoffbelastungen durch den Straßenverkehr, Hausbrand und Industrie auf. Diese Belastungen dürften um ein Vielfaches höher liegen als die des Betriebes des Flughafens Tempelhof.

Das Flughafengelände ist die größte zusammenhängende innerstädtische Fläche. Die Freifläche Flughafen stellt erwiesenermaßen eine Frischluftschneise für Berlin da. Seine klimatische Wirkung ist von größter Bedeutung für die Innenstadt. Bedingt durch Temperaturunterschiede und der darum resultierenden Flurwinden erfolgt ein erheblicher Luftaustausch. Durch die vorgesehen Bebauung geht auch noch dieser ökologische Vorteil verloren... mehr >

3. Das Argument Millionengrab für Steuerzahler
Der sogenannte Konsensbeschluss aus dem Jahre 1996 sah den Bau und die private Finanzierung eines neuen Single-Airports BBI vor. Er stand darüber hinaus unter der Prämisse der damals geplanten Länderfusion Berlin/Brandenburg.Die Einnahmen aus dem Flugbetrieb der Berliner Flughäfen Tempelhof und Tegel werden von der Berliner Flughafengesellschaft (BFG) in voller Höhe an die Flughafengesellschaft Berlin-Schönefeld GmbH (FBS) für den Bau von BBI Schönefeld geleitet. Dass die Einnahmen von Tempelhof immer geringer geworden sind, liegt an der gewollten Politik des Berliner Senates und der Berliner Flughafengesellschaft.... mehr >

4. Das Argument Tempelhof gefährdet BBI Schönefeld
Dieses Argument stützt sich auf den „Konsensbeschluss vom 28.Mai 1996“. Hierin heißt es: „Gemeinsame Empfehlung des Bundsministers für Verkehr, Matthias Wissmann, des Regierenden Bürgermeister von Berlin, Eberhard Diepgen und des Ministerpräsidenten des Landes Brandenburg, Manfred Stolpe zum Flughafen Konzept Berlin/Brandenburg....“
Diese drei Beteiligten waren die Gesellschafter der Berlin Brandenburg Flughafenholding GmbH (BBF). Und unter Punkt 2.) heißt es u.a.: „Von den Gesellschaftern der BBF wird die Privatisierung der BBF vorbereitet. Hierzu ist das Konzept der Privatisierung zu entwickeln.“
Und unter Punkt 3.) : „Qualifizierte Ertüchtigung von Schönefeld als Single-Standort unter Beteiligung privater Investoren...“
Die gesamte Planung war also auf die Beteiligung von Investoren abgestellt. Daher sollen – um die Attraktivität des „Single-Standorts“ nicht zu gefährden, die Berliner Flughäfen Tempelhof und Tegel geschlossen werden. Diese Planungsgrundlage gibt es nicht mehr, weil es keine privaten Investoren gibt! Damit ist die Notwendigkeit für die Schließung der Berliner Flughäfen entfallen.... mehr >

5. Das Argument - Tempelhof ist überflüssig
Schon heute ist klar, dass BBI bei seiner Inbetriebnahme im Jahr 2012 zu klein sein wird. Auch mittelfristig ist von Kapazitätsengpässen auszugehen. Tempelhof entlastet die großen Flughäfen genau bei den Verkehrsarten, die dort zu Engpässen führen: kleine und mittlere Flugzeuge. Brandenburg baut derzeit sechs kleine Flughäfen massiv aus.Keiner dieser Flugplätze aber hat die Kapazität sowie die einmalige Infrastruktur von Tempelhof.
Warum soll ein Berlin-Tourist nach Schönhagen oder Strausberg fahren, um dort den Großen Berlin-Rundflug zu buchen?... mehr >

6. Das Argument - Die Wirtschaft fordert BBI und Tempelhof
Die Berliner Wirtschaft, vertreten durch die Handwerkskammer (HK) und der Industrie- und Handelskammer (IHK), wollen den Großflughafen BBI und Tempelhof! Beide Wirtschaftsverbände fordern die Offenhaltung Tempelhofs als wichtigen Faktor für Wachstum und Beschäftigung in Berlin. Beide Verbände weisen auf das Kapazitätsproblem von BBI hin. Tempelhof könnte durchaus wirtschaftlich erfolgreich betrieben werden. Wenn der Senat Investoren abweist und Geschäftsreisende als „Bonzen“ und „Steuerflüchtlinge“ bezeichnet, verprellt er nicht nur Interessenten - auch der Steuerzahler kann diese Haltung nicht verstehen... mehr >

7. Das Argument - „Ewiggestrige/ Rosinenbombergeneration“
Tempelhof ist der älteste Verkehrsflughafen der Welt mit großer geschichtlicher Vergangenheit u. a. die Berliner Luftbrücke. Das Gebäude steht unter Denkmalschutz. Mit der Schließung des Flughafens droht der Anlage Verwahrlosung und Verfall. Dafür gibt es in Berlin ausreichend Beispiele. Deshalb ist der ideale und wirkungsvollste Denkmalschutz die Beibehaltung der ursprünglichen Nutzung. Der Flughafen Tempelhof gehört zu dieser Stadt wie das Brandenburger Tor, die Glienicker Brücke oder das Reichstagsgebäude!... mehr >

Tempelhof bietet Berlin...

Beim kommenden Bürgerentscheid können die Berlinerinnen und Berliner über die Zukunft ihres Zentralflughafens entscheiden. Es ist eine parteiübergreifende Angelegenheit aller Berliner. Die Berliner sollten sich dabei nicht von dem Getöse der Parteien instrumentalisieren lassen. Stimmen Sie deshalb für Tempelhof, stimmen Sie für Berlin!

copyright: www.be-4-tempelhof.de

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